ELIZA UNCANNY LOVE

MEINHARDT KRAUSS FEIGL, STUTTGART D

 

Ein Spiel zwischen Tanz und Technik.

MEINHARDT KRAUSS FEIGL kreieren mit «Eliza – Uncanny Love» ein Spiel zwischen Tanz und Technik, einen Theaterabend, in dem Menschen und Roboter gleichberechtigt auf der Bühne stehen. Sie stellen die Frage, wie ähnlich uns die künstliche Intelligenz werden kann. 

43 v.Chr.: Ovid schildert den Künstler Pygmalion, der sich das Traumbild einer Frau aus Elfenbein schafft, zu den Göttern um ihre Belebung fleht und mit ihr einen Sohn zeugt.

1916: George Bernard Shaw erzählt in seiner Komödie »Pygmalion« vom zynischen Versuch, mittels Sprachtraining aus dem ungebildeten Blumenmädchen Eliza Doolittle eine Herzogin ›zu machen‹.

1966: der amerikanische Informatiker Joseph Weizenbaum präsentiert erstmals ein in Anlehnung an Shaw «ELIZA» genanntes Programm, mittels dessen Maschinen mit Menschen in natürlicher Sprache kommunizieren können sollten.

Heute: Künstliche Intelligenz und Robotik lassen die Vision vom perfekten Gegenüber endlich wirklich werden.

Werden wir es lieben? Werden wir von ihm geliebt werden?

MEINHARDT KRAUSS FEIGL sind seit 2003 die Figurenspielerin Iris Meinhardt, der Regisseur Michael Krauss, der Videokünstler Oliver Feigl und der Komponist Thorsten Meinhardt. Die Stücke der Stuttgarter leben von dem intensiven Austausch zwischen Figurentheater, Film, Neuen Medien und zeitgenössischer Musik. Gekonnt verschmelzen sie Hightech und Poesie, Virtualität und Körper zu einer eigenen Theatersprache, die mit vitalem Sinn für das Surreale dazu einlädt, das scheinbar Unwirkliche für wahr zu nehmen. Das freie Ensemble reiste mit seinen Inszenierungen zu nationalen und internationalen Festivals in inzwischen über 15 Länder und freut sich über Auszeichnungen mit diversen Preisen, darunter der »Grünschnabel«, den »Schweizer Preis für innovatives, jungesTheater« und die Nominierung für den »George Tabori Förderpreis«. 2017 erhält das Ensemble das »Flausen+ young artists in residence Stipendium« des »Theater Wrede«.

 

Mit Ludger Lamers.

Regie: Iris Meinhardt.

Szenografie: Michael Krauss.

Robotik: Nils Bennett, Michael Krauss.

Technik/Video: Nadja Weber.

Live-Musik (Stimme Tomomi): Anna Illenberger.

 

http://www.meinhardt-krauss-feigl.com

 

Hinweise zum Preis

Mit dem Fest-Pass für Fr 100.- / 70.- (Legi, IV, u20, Mitglieder Fabrikpalast) in alle Vorstellungen im Rahmen von "Szene machen"! Jetzt bestellen unter: mail@tuchlaube.ch.

Mittwoch, 18. März 2020, 20:15 Theater TuchlaubeTickets

 

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